Bundes-Bodenschutzgesetz (BBodSchG)

Bodenstabilisierung & Re-Vegetation

Ingenieurbiologische Verfahren zur Erosionskontrolle und Wiederherstellung durchwurzelbarer Bodenschichten auf Gewerbebrachen und Deponieflächen.
Begrünung einer Gewerbebrache mit technischer Vegetation
40 %Zunahme Scherfestigkeit
DIN 19707geprüfte Verfahren
BBodSchGVorsorgewerte eingehalten
3 JahreMonitoring-Strategie

Nachweise zur Bodenstabilisierung

Zertifizierte Referenzen und Prüfberichte zur Erosionskontrolle und Rekultivierung nach BBodSchG.

BBodSchG §7 DIN 19707 ISO 14001 Bodenfunktionsbewertung Langzeitmonitoring
Baugrundinstitut Nord Baugrundinstitut Nord
GeoConsult GmbH GeoConsult GmbH
AltlastenSanierung AG AltlastenSanierung AG
DeponieTechnik Süd DeponieTechnik Süd
Bodenlabor West Bodenlabor West

Häufige Fragen zur Rekultivierung

Antworten zu den zentralen Verfahrensfragen der gewerblichen Bodenstabilisierung und Wiederbegrünung nach BBodSchG.

Welche BBodSchG-Parameter sind für die Rekultivierung von Gewerbebrachen maßgeblich?

Die Bewertung erfolgt nach den Vorsorgewerten der Anlage 2 BBodSchV. Entscheidend sind die Bodenfunktionsbewertung (Filter, Puffer, Lebensraum) sowie die Prüfwerte für Schwermetalle und organische Schadstoffe. Für die Wiederbegrünung muss die durchwurzelbare Bodenschicht mindestens 30 cm Mächtigkeit aufweisen und einen Humusgehalt von > 2 % besitzen.

Wie wird die Erosionsstabilität auf Deponieböschungen ingenieurtechnisch nachgewiesen?

Der Nachweis erfolgt nach DIN 19707 durch Scherfestigkeitsmessungen und Erosionssimulationen im Labormaßstab. Wir kombinieren Geotextil-Rollrasen mit tiefwurzelnden Gräsern (Festuca rubra, Poa pratensis), die eine Wurzeltiefe von > 60 cm erreichen. Die gemessene Bodenverfestigung liegt bei 35–40 % gegenüber unbewachsenem Substrat.

Welche Substratverbesserung ist auf Kippenflächen des Braunkohletagebaus erforderlich?

Auf nährstoffarmen Kippensubstraten wird eine Tiefenlockerung auf 80 cm Tiefe durchgeführt, gefolgt von einer organischen Düngung mit 40 t/ha Kompost und der Einsaat einer Leguminosen-Gras-Mischung (Luzerne, Rotklee, Deutsches Weidelgras). Die Wasserhaltefähigkeit steigt dadurch um 25 %, die biologische Aktivität (Bodenatmung) um 30 %.

Welche Dokumentationspflichten bestehen nach BBodSchG bei der Rekultivierung?

Erforderlich sind ein Bodenschutzplan mit Ausgangsuntersuchung, ein Maßnahmenprotokoll mit Einbaudokumentation und ein mehrjähriges Monitoring (mindestens 3 Jahre) mit jährlicher Beprobung der Schadstoffgehalte und Bodenparameter. Die Ergebnisse sind der zuständigen Bodenschutzbehörde vorzulegen.

Wie lange dauert die Herstellung einer durchwurzelbaren Bodenschicht auf Altlastenflächen?

Die technische Umsetzung (Tiefenlockerung, Substratauftrag, Einsaat) erfolgt innerhalb von 4–6 Wochen. Die Vegetationsentwicklung bis zur geschlossenen Narbe benötigt je nach Standort und Witterung 8–12 Wochen. Die vollständige Bodenfunktionsherstellung mit Nachweis der Vorsorgewerte ist nach 2–3 Vegetationsperioden abgeschlossen.

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Nächster Schritt: BBodSchG-Konformität prüfen

Lassen Sie Ihre Rekultivierungsplanung auf Einhaltung der Bundes-Bodenschutzgesetz-Vorgaben prüfen – mit technischer Dokumentation und standortspezifischer Risikoanalyse.

≥ 40 %Scherfestigkeitssteigerung nach DIN 19707
3–5 JahreMonitoring-Zyklus gemäß BBodSchG
12 ReferenzprojekteGewerbebrachen und Deponieflächen

Rechtliche und technische Klarstellungen

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